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 Positive Und Negative Kräfte

Geheimes Gebet

Man las die Arbeiten über das Thema „Das Merkmal des Lichts“.

Schreibt weiter über das Thema „Die Funktion des menschlichen Herzens“

Wenn ihr über das Thema vom Licht schrieb, unbewusst in eurem Kopf wurden Bedingungen erschaffen auch über die Dunkelheit als Gegensatz zum Licht nachzudenken. Und wirklich, wenn es die Dunkelheit nicht gäbe, könnte man von einem Wachstum der Körper in de physischen Welt? Das Licht und die Dunkelheit in der physischen Welt sind zwei Zustände, durch die sich die Seele ausdrückt. Indem man sie einschränkt, fängt die Seele an sich im Dunkeln zu erkennen. Die Dunkelheit ist ein Prozess der Einschränkung und das Licht – ein Prozess der Erkenntnis vom Gott, Erkenntnis der Liebe. Ohne Licht kann die Liebe nicht erkannt werden.

Und somit die stärkste Eigenschaft des Lichts ist die Erkenntnis Gottes und die Erkenntnis der Liebe. Fügt diesen Gedanken in das Resümee, das ihr von den Themen über das Licht machen werdet. Das Licht ist ein Prozess der geistigen Welt. Wenn die geistige Welt sich vor den Augen des Menschen öffnet, gleichzeitig werden die Formen, ihr Inhalt und der Sinn dieser Formen aufgedeckt. Auf dieser Weise kommt man an die Erste Ursache – an die Liebe. Wer richtig wachsen und sich entwickeln will, er muss sich psychologisch mit dem Licht, mit dem Prozess der Erkenntnis der Liebe in Verbindung setzen. Folglich, alle Zustände, die eine Disharmonie in der menschlichen Seele erzeugen, gehören zum Gebiet der Dunkelheit. Die Dunkelheit aber schränkt den Menschen ein. Jeder Zustand, der eine Harmonie in der menschlichen Seele erzeugt gehört zum Gebiet des Lichts.

Wenn ihr in der Metaphysik gerät, da wird das Licht und die Dunkelheit auf einer anderen Weise betrachtet. Die Behauptungen der Metaphysik werden in euch große Widersprüche schaffen. Die Metaphysiker, wie auch die extreme Okkultisten, halten den Gedanken, dass das absolute Licht eine absolute Dunkelheit ist. Und wenn Gott sagte: „Lass es Licht werden“, damit erschaff er die erste Einschränkung. Also, wenn die absolute Dunkelheit sich in sich einschränkt, sie erzeugt in sich Licht, das die Dunkelheit nicht fähig ist es zu ergreifen. Ich frage: Welche ist die erste Einschränkung des Menschen? Das Opfer ist die erste Einschränkung des Menschen. Folglich, wenn der Mensch sich entschließt etwas zu opfern, er erzeugt Licht in sich. Dafür ist das Opfer nötig. Wenn man etwas opfert, dann kommt der erste Tag des Lichts in seine Seele. Gott sagte: „lass es Licht werden!“ – und wurde Licht. Wenn im Menschen Licht kommt, mit dem Ziel das Licht von der Dunkelheit in sich zu unterscheiden, er hat das Opfer richtig gemacht. Wenn im Menschen gar kein Licht oder gar keine Dunkelheit erscheint und das Opfer nicht gemacht wurde, oder wenn es gemacht worden ist, dann gibt es eine Unregelmäßigkeit dabei. Wenn Christus über Sich sagt: „Ich bin das Licht der Welt“, dieses Licht wurde durch die Selbstaufopferung erzeugt, die Christus machte. Deswegen, derjenige, der Licht in sich erzeugen will, der muß sich selbst aufopfern. Also das Licht steht in Verbindung mit dem Opfern. Bei der jetzigen Evolution des Menschen das Licht in der physischen Welt hat vier verschiedene Richtungen, die sich von vier Arten Wellen verschiedener Dichtebestimmen lassen. Diejenigen Wellen, die eine höhere Dichte haben, bilden den hinteren Teil des menschlichen Hirns. Bei den Tieren das Gewicht des Hirns d.h. die höchste Dichte des Hirns ist hinter den Ohren. Infolge dessen sind sie gezwungen auf vier Beinen zu gehen. Bei den Pflanzen ist das Gewicht unten in den Wurzeln, infolge dessen sie gezwungen sind in der Erde vergraben zu werden, mit dem Kopf nach unten und auf dieser Weise Gleichgewicht halten zu können. Beim Menschen das Gewicht des Gehirns liegt nach vorn, vor den Ohren, infolge dessen ist er gezwungen sich auf zwei Beine aufzurichten. Nur so kann der Mensch Gleichgewicht halten. Also die drei Richtungen des Lichts haben bis jetzt drei Ströme im Gehirn der Lebewesen erschaffen, die aber drei verschiedene Lagen, notwendig für die Erhaltung des Gleichgewichts in ihnen. Die Pflanzen sind mit dem Kopf nach unten verdreht, die Tiere stehen auf vier Beinen und die Menschen haben sich auf zwei Beinen aufgerichtet. Jetzt kommt die vierte Richtung des Lichts, die jenen Energiestrom bildet, den man für die Erschaffung des geistigen Körpers des Menschen braucht. Dieser Körper bezieht sich auf die hohe und übersensitive Welt. Folglich wenn das Licht im Menschen aus vier verschiedenen Richtungen wirkt – von hinten, von vorne, nach innen und nach oben, dann bildet sich ein Kreuz. Und jetzt, um erkennen zu können in welcher Richtung das Licht am stärksten ist, werdet ihr dieses Kreuz zeichnen. Von der Länge der vier Linien, die das Kreuz bilden, urteilt man über die Kraft des Lichts. Wenn der westliche Teil des Kreuzes stärker entwickelt ist, d.h. länger, dies zeigt, dass die tierische Natur im Menschen über die anderen Kräften die Oberhand gewinnt. Wenn der untere Teil des Kreuzes länger ist, dies zeigt, dass das Streben nach Pflanzen im Menschen mehr entwickelt worden sind. Wenn der Östliche Teil des Kreuzes länger ist, dies zeigt, dass die menschliche Fähigkeiten und Gefühle im Menschen mehr als die anderen entwickelt worden sind. Zuletzt wenn der obere Teil des Kreuzes am längsten ist, dies zeigt, dass das Göttliche im Menschen die Oberhand gewinnt. Wenn ihr eine senkrechte Fläche im Menschen parallel zu seinem ganzen Körper von oben bis unten hinunterziehen, er teilt sich in zwei Teile. Der hintere Teil stellt den linken Weg seiner Bewegung. Der vordere Teil, parallel zu seinem Gesicht stellt den rechten Weg seiner Bewegung. Wenn ihr eine andere Fläche vom Westen nach dem Osten, habt ihr eine andere Teilung, bei der der rechte teil des Gehirns den rechten, den richtigen weg zeigt und der linke Teil des Gehirns – den linken, den breiten Weg. Im prinzipiellem Sinne gesagt, bedeutet der linke Weg das Streben der menschlichen Seele und der rechte Weg – die Handlungen des Menschen. Und wirklich, den rechten Weg geht nur derjenige, der handelt, und den linken Weg geht nur derjenige, der noch nicht handelt und nur strebt. Dies sind die zwei Wege, die zeitgenossischen Menschen gehen.

Wenn wir über Einfluss und Überlegenheit der pflanzlichen und der tierischen Energien und Streben im Menschen sprechen, meinen wir die ersten Bewusstseins – und Unterbewußtseinserscheinungen im Menschen. Unter dem Wort „tierischer Einfluss“, verstehen wir die ersten Bewußtseinserscheinungen. Unter dem Wort „pflanzlicher Einfluss“ verstehen wir die ersten Unterbewußtseinserscheinungen. Wenn im Gehirn oder im ganzen Organismus des Menschen sich mehr Energie als nötig ansammelt, sie erzeugt in ihm eine Reihe von disharmonischen Zuständen. Zum Beispiel, wenn die Gegend der Schläfen im Menschen stark entwickelt sind, ihnen entsprechen entwicklungsmäßig die Lippen. Also, zwischen dem Gebiet der Schläfen und den Lippen der Menschen gibt es eine Beziehung. Umso mehr sich das Gebiet der Schläfen entwickelt, desto mehr werden die Lippen dicker. Dies wird besonders bei Menschen beobachtet, dessen Nase nah an den Lippen ist. Weil die Nase in Verbindung mit den Geruch steht, bei jedem Riechen guten Essens fließt Blut in die Lippen, infolge dessen sie dicker werden.

Überhaupt, alle Teile, alle Gehirnzentren üben einen Einfluss auf spezielle Teile des menschlichen Organismus indem sie ein gewisses Gepräge auf sie lassen. Zum Beispiel wenn das Zentrum der Hoffnung in einem gut entwickelt ist, er beeinflusst zwei Muskeln seines Gesichts. Bei einer stark entwickelten Hoffnung im Menschen, die Mundwinkel sind ein bisschen nach oben gezogen, nicht nach unten. Folglich, die Gehirnzentren beeinflussen zwei Richtungen – sie erzeugen oder Geraden oder Kurven Manchmal bilden sie auch nach innen gewölbt Winkel. Überhaupt, die Linien laufen in zwei Richtungen – nach oben und nach unten. Wenn man traurig ist, die Mundwinkel senken sich nach unten, d. h. die Ströme in ihm sind oder pflanzlicher – oder tierischer Art. Wenn die Mundwinkel nach oben zeigen, dass der Mensch fröhlich wird. Dann in ihm überwiegen der menschliche und der Göttliche Zustand. Und deswegen, als okkulte Schüler müsst ihr eine Reihe von Experimenten, Erforschungen machen, damit ihr die verschiedenen Zustände – positive und negative, die ihr durchgeht. Wenn ihr euch nicht gut fühlt, macht den Versuch diesen Zustand vom Bewusstsein zu trennen. Erforscht ihn als ein Objekt, das nichts mit euch zu tun hat, stellt es zur Kritik um die Ursachen und die Folgen dieses Zustandes zu sehen. Bis ihr nicht ein paar solcher Experimenten macht, werdet ihr bei jedem ähnlichen Unwohlsein denken, dass dieser Zustand von euch kommt, dass es in Beziehung zu eurem Bewusstsein steht, und ihr auf gar kein Fall ihn von euch abtrennen könnt, infolge dessen ihr euch unter seiner Quälerei befindet. Nein, ihr könnt es von eurem Bewusstsein trennen wie ihr die Teufelskralle von euch abtrennen könnt. Aber das Herausziehen hätte euch einen gewissen Schmerz verursachen können – macht nichts! Zieht sie aus dem Fuß heraus! Wenn man übertrieben ängstlich ist, ehrgeizig und eine schwache Hoffnung besitzt, ist man ein Pessimist. Die Angst erzeugt in der Phantasie des Menschen Bilder von Hürden, von Hemmnissen, die er nicht überwinden kann. Gleichzeitig mit der Angst in ihm ragt sein Ehrgeiz, dass er nicht hochkommen kann, dass er von allen zurückbleibt. Seine schwache Hoffnung aber entmutigt ihn und er verfällt in eine traurige Stimmung, in Pessimismus. Der Pessimismus aber lässt viele negative Eigenschaften in ihm entstehen wie Hinterlist, Schläue, Neid und Hass. Ihr werdet fragen, warum die Angst in der Welt entstanden ist. In der tierischen Welt ist die Angst angebracht. Da ist sie ein der großen Gesetzen. Da hat sie die Perfektion erreicht. Wenn ein Tier sehr ängstlich ist, dies zeigt, dass das Recht nicht an seiner Seite ist. Dieses Tier muss sich nur seinen Beinen verlassen. Dem Schwachen in der tierischen Welt wird gesagt: „Dich beschützt weder das Gesetz, noch kann es dich erlösen, deswegen entwickle deine Beine damit sie lang werden und damit du dich darauf verlassen kannst. Die Angst bei den Tieren ist gleichbedeutend mit dem Gewissen bei den Menschen. Also bei dem Menschen wird die Angst durch das Gewissen ersetzt. Wenn die Angst in den Menschen kommt, werden in ihm alle negative Eigenschaften der Vergangenheit geweckt, die nicht erfreulich für ihn sind. Deswegen, wenn die Angst in den Menschen kommt, muss er sie sofort mit dem Gewissen ersetzen. Sobald ihr die Angst in Gewissen verwandelt, der Verstand wird sich sofort melden. In dieser Situation kann schon von Recht gesprochen werden.

Und somit, jeder muss an sich bewusst arbeiten, seine Zustände von einander trennen und sie erforschen. Wenn euch eine traurige Stimmung überkommt und ihr nicht mehr leben wollt, trennt diesen Zustand von eurem Bewusstsein und analysiert ihn objektiv – warum es zu euch gekommen ist, wie lange es andauern wird usw. Wenn ihr ihn von euch trennt, werdet ihr sehen, dass er nicht euer Wesen vertritt. Dieser Zustand ist euch fremd. Die Menschen lassen sich sehr leicht von fremden Gedanken beeinflussen, nehmen fremde Zustände an und weil sie die Gesetze nicht kennen, sie leiden und quälen sich. Durch Suggestion, durch Hypnose, manche Menschen empfangen vom Hypnotiseur viele Gedanken, die sie als eigene realisieren. Nachdem sie den vom Hypnotiseur eingeredeten Gedanken erfüllt haben, erst dann verstehen sie, dass sie unter einem fremden Einfluss gestanden haben. Mit dem Hypnotismus kann man viele Morde und Selbstmorde erklären, die in der Welt passieren. Es geschieht, daß einer, der in der Vergangenheit auf einer Schule war, hatte von seinem Lehrer einen bestimmten Gedanken durch Hypnose angenommen, guten oder bösen und den er erst jetzt realisiert. In solchen Fällen dieser Mensch wundert sich selbst wie ist es passiert, dass er sich so sehr verändert hat. Ihr trefft einen guten, ehrlichen Menschen, den ihr gut kennt und ihr könnt euch auf ihn verlassen. Plötzlich verändert er sich und fängt an die Menschen auszurauben, sie zu betrügen. Ihr wundert euch was mit ihm geschehen ist, daß er sich so sehr verändert hat. Nach zwei – drei Jahren ihr trefft ihn – wieder lebt er ein anständiges und ehrliches Leben. Er hat sich verändert, er ist zurück zu seinem früheren Zustand gekommen. Was sind das für krasse Veränderungen, die mit ihm geschehen?

Jetzt, als Schüler der Großen Schule, werdet ihr alle darauf arbeiten, um diese Zustände in euch zu berichtigen, d.h. richtiger – sich von ihnen zu befreien. Also, es steht vor euch eine riesige Arbeit zu erledigen. Diese Schule hat das Ziel euch solches Wissen zu geben, wodurch ihr eure Fehler aus der Vergangenheit auf einer vernünftigen Weise verbessert. Sobald ihr auf einen hypnotischen Zustand aus der Vergangenheit kommt, müsst ihr zurück und auf einer umgekehrten Weise werdet ihr ihn berichtigen. Ihr werdet umgekehrte Pässe mit der Hand über dem Kopf von oben nach unten denjenigen machen, die euch hypnotisiert haben. Gewöhnlich machen die Hypnotiseure der Schwarzen Loge machen Pässe von oben nach unten. Heute waschen sich viele Menschen auf der gleichen Weise. Sie waschen sich das Gesicht zum Beispiel von oben nach unten, wobei sie die Augen zumachen. Damit meinen sie: Es ist nicht wert mit offenen Augen zu sein. Ja, wenn man in die materielle Welt hineingeht wäre es gut die Augen verschlossen zu halten, aber wenn er in diese Schule zum lernen kommt, da müssen seine Augen auf sein. Als Schüler muss er Bewegungen, die der Schwarzen Loge entgegengesetzt sind machen – seitlichen Pässe mit der Hand. Wenn ihr eure Haare nass macht, macht wieder die gleichen Bewegungen von unten nach oben und nicht umgekehrt.

Jede Bewegung, die ihr macht, hat seinen tiefen Sinn und übt Einfluss auf euch aus. Beobachtet die Bewegungen, die ihr macht, wie sie sich auf euch auswirken und was für Zustände sie in euch erzeugen. Manche Bewegungen wirken sich auf euch angenehm aus und manche – angenehm. Beobachtet diese Bewegungen und erforscht sie. Jedoch achtet darauf nicht ins andere Extrem zu fallen, Angst zu bekommen ob ihr irgendeine Bewegung machen sollt oder nicht. Wenn ihr euren Kopf tonisieren wollt, macht in Gedanken eine Bewegung von unten nach oben, auf einer evolutionären Weise. Fangt zuerst an die Pflanzen zu denken, später über die Tiere, danach über die Menschen und am Ende über Gott und die Wesen der Göttlichen Welt. Auf dieser Weise werdet ihr einen geistigen Schwung, ein aufsteigender Zustand fühlen. Wenn ihr die entgegen- gesetzte Bewegung macht, d. h. wenn ihr von der Göttlichen Welt anfangt und stufenweise hinunter zur menschlichen -, zur tierischen - und zur pflanzlichen Welt kommt, dann werdet ihr in das Gesetz der Involution kommen. Ihr werdet dann einen Abfall des Geistes und einen absteigenden Zustand erleben. Wenn ihr die erste Übung anwendet, werdet ihr euch von vielen negativen Zuständen befreien. Um diese Übung besser zu machen, ihr könnt euch mit Botanik, Zoologie, Anthropologie und danach einige Göttliche Bücher lesen. Jeden Tag steigt man in die tieferen Welten und steigt wieder nach oben hinauf. Jede Traurigkeit zeigt, dass man sich mit den Pflanzen in Verbindung gesetzt hat. Auf dieser Weise der Mensch hilft ihnen und sie helfen ihm. Wenn der Mensch Unwohlsein, Ärger und noch eine Reihe von negativen Gefühlen hat, setzt er sich in Verbindung mit den Tieren, welchen er auf dieser Weise hilft. Wenn er an das Vernünftige und an das Angenehme kommt, dann ist er schon in die menschliche Welt hineingekommen. Am ende geht der Mensch in das Erhabene, in das Edle, d.h. er geht in die Göttliche Welt hinein, in der eine absolute Harmonie herrscht.

Dies sind die vier Welten, die vier Zustände, die man erforschen muss. Wenn einer sich unwohl fühlt, durcheinander ist, und ungeduldig ist, er soll sich vorstellen, dass er sich in einem Wald mit Tannen –und Eichenbäumen befindet. Es wird nicht viel Zeit vergehen und sein Zustand wird sich verändern, er wird das Gemüt der Pflanzen annehmen. Wenn einer in einen Zustand der Trägheit fällt, soll er an die Tieren denken. Gewöhnlich sind sie flink und beweglich. Das Bedürfnis an Nahrung hat sie dazu gebracht den ganzen Tag lang sich zu bewegen um ihren Hunger zu befriedigen. Indem ihr an den Tieren denkt, verbindet ihr euch mit ihnen und sie stimulieren euch mit ihrer Energie. Wenn sie gegessen haben, die Tiere werden faul, aber sobald sie Hunger bekommen, gehen sie wieder los auf die Nahrungssuche. Wenn ihr euch die Geduld der Pflanzen und die Beweglichkeit der Tiere aneignet, werdet ihr zum Menschen kommen um das Überlegen und das Denken euch anzueignen. Danach werdet ihr in die Göttliche Welt hineingehen, wo ihr all eure Gedanken zur Schau tragen werdet. Die fortgeschrittenen Wesen dieser Welt werden ihre eigenen Notizen über euren zur Schau getragene Gedanken machen. Die klugen Menschen machen jeden Tag eine Darlegung (der täglichen Geschehnissen), die gewöhnlichen Menschen machen es ein mal Die Woche und die Dummen – ein mal im Jahr. Wenn man sagt, dass der Mensch der Kritik ausgestellt werden sollte, dies lässt eine Auslegung seiner Gedanken in der Göttlichen Welt verstehen.Da werden vernünftige Wesen ihre Meinung über sie aussprechen werden und er wird alles verfolgen, das er früher erschaffen hatte. Bis der Mensch soweit kommt, muss er durch eine folgerichtige Disziplin des Geistes gehen. Ihr seid noch nicht durch diese Disziplin gegangen und ihr seid nicht für die Göttliche Welt bereit. Wenn ihr vorzeitig hineingeht, werdet ihr einschlafen, euch verstimmen, ihr könnt nicht seine hohe Vibrationen aushalten. Wer durch diese Disziplin des Geistes und des Willens gegangen ist, wenn er in die Göttlichen Welt hineinkommt, wird er erfrischt, mit einem neuen Licht und neuem Wissen zurückkommen. Um von dieser in die andere Welt durchkommen zu können, wird eine absolute Ruhe ohne jegliche Störungen und Unruhen gefordert. Volle Harmonie wird dafür verlangt! Um ein Experiment für ein Hineingehen in die Göttliche Welt machen zu können, wird eine reine Aura ringsumher, eine absolute Harmonie und Ruhe verlangt.

Diese Atmosphäre muss mindestens 1 -2 Stunden aufrechterhalten werden – etwas, das in den Städten unmöglich ist. Dieses Experiment ist unmöglich, sogar in Tscham- Koria, wo wir jetzt sind. Dies ist an einem hochgelegenen, einsamen gebirgigen Platzt. Wenn zum Beispiel das Experiment in Sofia gemacht werden muss, wird ein spezielles Zimmer, umringt mit einer gesunden, reinen und harmonischen Aura gefordert. In dieses Zimmer darf kein fremder Fuß eintreten. Überhaupt, keiner darf die Existenz dieses Zimmers vermuten. Jedoch das ist vorläufig nicht möglich, es gibt keine vorbereiteten Leute. Wer für das Experiment nicht bereit ist, der wird keine Lust haben in dieses Zimmer einzutreten. Der Schüler aber wird danach streben hinein zu gehen, wie die Biene nach der aromatischen Blüte strebt. Die Schüler müssen arbeiten, eine harmonische Aura in ihr Zimmer erschaffen damit ihre Experimente Erfolg haben.

Arbeitet angestrengt an sich selbst um alle Schwierigkeiten überwinden zu können. Auf dieser Weise werdet ihr einen Willen in euch herausarbeiten, mit dem ihr alles überwinden werdet. Was für einen Willen müsst ihr herausarbeiten? Weder einen eisernen, noch einen aus Granit, sondern einen aus Diamant. Der Wille aus Eisen und aus Granit wird schnell kapitulieren, aber der Wille aus Diamant wird allen Hürden widerstehen. Von euch werden eine breite Auffassung und eine große Selbstlosigkeit gefordert um die Irrtümer aus eurem Weg zu beseitigen. Diese Irrtümer können nur durch ein Licht im Bewusstsein beseitigt werden. Dieses Licht ist ein besonderes Licht. Kommt es nicht ins Bewusstsein hinein, werdet ihr mit euren jetzigen Auffassungen, mit welchen ihr nicht die Ergebnisse die ihr erwartet bekommen könnt.

Wenn ich sage, dass ein besonderes Licht in euerem Bewusstsein notwendig ist, dies sollte euch am wenigsten verwirren. Dieses Licht wird von selbst kommen. Von euch wird nur gefordert hoch auf einer Bergspitze zu steigen und da zu warten. Ihr wisst ja, dass die Sonne zuerst die Bergspitzen bescheint und später die Täler. Auf der gleichen Weise wird auch dieses Licht zuerst die Spitzen eures Bewusstseins bescheinen und später – seine Täler. Von euch werden Anstrengungen verlangt, bis ihr auf die hohe Göttliche Spitze hochsteigt, wo das Licht am frühestens kommt. Dieses Licht kommt später in die Täler und in die Ebenen.

Folglich, wenn ihr euch fragt was für Vorzüge die okkulte Schule seinen Schülern gibt, werdet ihr wissen, dass sie ihnen den richtigen Weg zum Steigen der hohen Göttlichen

Spitzen, die zuerst von den Göttlichen Strahlen der aufgehenden Sonne bescheint werden.

19. Vorlesung vom Lehrer, gehalten am 5. Juli 1922, in Tscham-Koria.

 

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