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 Die Edelsteine

Siebzehnter Vortrag, der vom Meister

Am Mittwoch, dem 21.Juni 1922 in Sofia

vor der Jugendokkultklasse gehalten worden ist.

Stilles Gebet

Es wurden die Aufsätze über das Thema:”Die Edelsteine” gelesen.

Beim Schreiben über dieses Thema habt ihr mehr an die äussere Seite der Edelsteine gedacht. Eine Frage nur äusserlich zu behandeln ist, wie eine Kost im Magen aufzunehmen, ohne dafür wohlgestimmt zu sein, oder ohne Hunger zu haben. Der Hauptimpuls, das Hauptstimulus beim Essen liegt also in der Annehm –lichkeit, die man beim Kauen, bei der Essensaufnahme vom Magen, fühlt. Wird zu einem Essen kein angenehmes Gefühl geweckt, hat man keine Lust zum Essen. wenn man ein Essen ohne Zuneigung zusich nimmt, hat man keine Ergebnisse.

Wenn wir über die Edelsteine sprechen, verstehen wir den Verstand des Men- schen, weil der intelligente Mensch nur über dieses Thema sprechen kann. Nur der hochintelligente, der edle und der tugendhafte Mensch kann über die Edelsteine sprechen und einen Unterschied zwischen den einzelnen Edelsteinen bestimmen.

Ich möchte, dass ihr an die zwölf Hauptedelsteine denkt und einen kleinen Versuch damit macht. Der Versuch ist folgender. Wenn ihr eine Unannehmlichkeit physischen, psychischen, oder geistigen Charakters habt, beginnt euch die zwölf Edelsteine vorzustellen. Beginnt mit dem einfachsten und geht allmählich zum schönsten und teuersten davon über und beobachtet, bei welchem Stein die Unannehmlichkeit verschwinden wird. Indem ihr diese Steine durch euren Verstand durchlaufen lasst, verbindet ihr euch gleichzeitig mit den Tugenden, welche jeder von ihnen ausdrückt. Bei dieser Situation vermag jeder Stein günstig auf den Menschen zu wirken und seinen Zustand zu verändern.

Die Tugend wird nicht durch durch die Farbe zum Ausdruck gebracht. Wenn ein Mädchen sich die Lippen rot bemalt, oder ein rosa Kleid anhat, bedeutet das noch nicht Liebe. Wenn jemand die blaue farbe gern hat, zeigt das noch nicht, dass er die Wahrheit in sich trägt. Wenn ihr denkt, dass die Liebe des Menschen zu einer farbe anzeigt, dass er die Tugend, welche mit dieser Farbe verbunden ist, besitzt, geratet ihr in grosse Irrtümer. Die Farbe ist nur ein passiver Ausdruck einer Tugend, aber damit diese Tugend aktiv wird, soll sie die Zentren und die Fokusse des Verstandes durchlaufen. Man braucht ein verwandeln der Tugenden. Jede Farbe hat nur dann einen gewissen Wert und Preis, wenn sie durch den menschlichen Verstand gegangen ist und sich in einem gewissen Zentrum konzentriert hat. Sodass, damit ihr den Sinn und die Bedeutung der Edelsteine versteht, sollt ihr sie studieren. Nichts wird leicht erreicht, Arbeit und Mühe wird von allen verlangt.

Stellt euch vor, dass euch eines Tages Aphatie, Faulheit überfällt, ihr wollt nicht lernen, und seid bereit, auf eure Anschauungen zu verzichten und entscheidet euch auf dem breiten Weg zu gehen. Eines anderen Tages erlebt ihr Zweifel, Schwankun- gen, ob ihr auf dem richtigen Weg seid oder nicht. Eines dritten Tages erlebt ihr eine Reihe von negativen Gefühlen, wie neid, hass, innere Angst u.s.w. Ihr beginnt nach den ursachen dieser zustände zu suchen, könnt sie aber nicht finden. Ihr braucht die Ursache nicht zu suchen, sondern lasst die Edelsteine euren Verstand durchlaufen und ihr werdet sehen, was für Ergebnisse ihr dadurch habt. Manch-mal wird euer Versuch gelingen, aein anderes Mal nicht, aber dies soll euch nicht entmutigen. Macht diesen versuch so lange, bis ihr endlich einige Ergebnisse be-kommt. Wenn ihr resultate erwerbt, werde ich auch über die Gesetze sprechen, welche durch die Edelsteine wirken. Früher sind die Edelsteine einfache, gewöhnliche Steine gewesen, aber nach einer gewissen Zeit haben sie eine Transformation erlitten und sind in jene Lage gekommen, in der ihr sie jetzt seht. Der Diamant z. B. war einmal eine gewöhnliche Kohle, aber durch eine Reihe von Prozessen im Verlauf der Jahrhunderte, hat er sich in einen höheren Zustand ver-wandelt und er hat sich von einer niedrigeren in eine höhere Form verändert. Als Kohle war er schwarz, aber als Diamant ist er farblos geworden, mit der Fähigkeit, die Sonnenstrahlen zu brechen.

Die okkulte Wissenschaft welche ihr jetzt studiert, bedient sich der Edelsteine zum Anwenden einer Methode zur Transformierung der Unannehmlichkeiten, auf welche ihr auch des öfteren stoßt. Die Edelsteine können auch als Stützpunkt im Leben, das ihr auf der physischen Welt habt, dienen. Die Versuche, die ich euch gebe, sollen nicht eure ganze Zeit in Anspruch nehmen, sondern nur diejenige, von der ihr nicht wisst, was ihr damit anfangen sollt. Ein kleiner Versuch ist das Anpflanzen eines kleinen Samenkorns in der Erde. Die Versuche, die ich euch gebe, sind klein, damit ihr mit ihnen eure freie Zeit ausfüllen könnt. Indem sie klein sind, werden sie angenehm sein und euch zu einer Reihe von guten Gedanken und Gefühlen, in Bezug auf die physische Welt bringen, wo ihr lebt und welche ihr gut kennen müsst.

 

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