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 Die Edelsteine

Man las die Arbeiten über das Thema “ Die Edelsteine”.

Beim Schreiben dieses Themas, ihr habt euch mehr für die äußere Seite der Edelsteine. Ein Thema nur äußerlich zu behandeln, es ist das gleiche wie eine Nahrung in den Magen ohne Lust oder ohne Hunger zu spüren. Also, der Hauptantrieb und der Hauptanreiz beim Essen besteht im Wohlgefühl, das man beim Kauen, bei der Nahrungsaufnahme vom Magen empfindet. Werden nicht Empfindungen des Wohls, der Disposition zu einer bestimmten Nahrung, man hat keine Lust zu essen. Wenn der Mensch eine Nahrung aufnimmt ohne Disposition zu ihr, dann wird er nichts davon haben. Wenn wir über die Edelsteine sprechen, wir lassen den Geist des Menschen verstehen, weil nur der intelligente Mensch über dieses Thema sprechen kann. Nur der hochintelligente, der edle und der tugendhaft Mensch können über die Edelsteine sprechen und zwischen dem einen oder anderem Edelstein zu unterscheiden.

Ich wünsche, dass ihr euch an den 12 Haupt – Edelsteinen aufhaltet und einen

mikroskopisches (kleines) Experiment mit ihnen macht Das Experiment ist das folgende. Wenn ihr irgendeine Unannehmlichkeit sei es physischen, herzens-, oder geistigen Charakters habt, fangt an sich geistig die 12 Edelsteine vorzustellen. Fangt vom einfachsten und geht stufenweise auf den schönsten und teuersten von ihnen. Passt auf bei welchem Stein die Unannehmlichkeit verschwinden wird. Wenn ihr diese Steine euch durch den Kopf gehen lasst. Verbindet sie gleichzeitig mit den Tugenden, die jeder von ihnen ausübt. In dieser Situation jeder Edelstein kann günstig auf den Menschen einwirken und seinen Zustand verändern.

Die Tugend übt sich nicht durch die Farbe aus. Wenn ein Mädel rosafarbig, mit roten Bäckchen ist, dies bedeutet nicht, dass sie Liebe hat. Wenn das Mädel sich Lippenstift und Rouge aufträgt oder ein rosenfarbiges Kleid trägt, dies bedeutet noch keine Liebe. Wenn einer die blaue Farbe mag, dies bedeutet noch nicht, dass er die Wahrheit in sich trägt. Wenn ihr glaubt, dass die Liebe eines Menschen zu einer Farbe das zeigt, dass er in sich die Tugend trägt, mit der die Farbe in Verbindung steht, begeht ihr große Fehler. Die Farbe ist nur ein passiver Ausdruck einer konkreten Tugend, aber damit diese Tugend aktiviert wird, muß sie durch die Zentren oder Fokusse des Geistes gehen. Es wird eine Umwandlung der Tugend gefragt. Jede Farbe hat einen gewissen Wert und Preis nur dann, wenn sie durch den menschlichen Geist gegangen ist und sich in einem bestimmten Zentrum konzentriert hat. Deshalb, um den Sinn und die Bedeutung der Edelsteine zu verstehen, müsst ihr sie erforschen. Nichts wird leicht erreicht. Von allen wird Arbeit, Anstrengung und Fleiß verlangt.

Stellt euch vor, dass eines Tages euch die Apathie, die Faulheit anfällt, ihr wollt nicht lernen, seid bereit auf eure Überzeugungen zu verzichten und entschließt euch den breiten Weg (von allen gewöhnlichen Menschen) zu gehen. An einem anderen Tag ihr erlebt Zweifel, Schwankungen – ob ihr auf dem richtigen Weg seid oder nicht. Am dritten Tag erlebt ihr eine Reihe von negativen Gefühlen des Neids, des Hasses, der inneren Angst usw. Ihr fangt an nach der Ursache dieser Zustände zu suchen, aber ihr könnt sie nicht finden. Es besteht keinen Grund dazu nach der Ursache dieser Zustände zu suchen. Zieht die Edelsteine in eurem Kopf durch und ihr werdet das Endergebnis sehen. Manchmal wird euer Experiment Erfolg haben und manchmal nicht, aber das sollte euch nicht entmutigen. Macht dieses Experiment, bis ihr gewisse Ergebnisse habt. Wenn ihr Ergebnisse bekommen habt, dann werde ich über die Gesetze sprechen, die über die Edelsteine wirken. Irgendwann waren die Edelsteine einfache Steine, aber nach einiger Zeit haben sie eine gewisse Transformation erlebt und sind bis zum Zustand gekommen, in dem wir sie heute sehen. Zum Beispiel der Diamant war irgendwann einfache Kohle. Im Laufe der Jahrhunderte ist er in einen höheren Zustand gekommen und sich von einer niederen in eine höhere Form verändert hat. Als Kohle war er schwarz und als Diamant ist er farblos geworden, mit der Fähigkeit die Sonnenstrahlen zu brechen.

Die okkulte Wissenschaft, die ihr jetzt lernt, benutzt die Edelsteine als Methode die Unannehmlichkeiten, an die ihr oft stoßen werdet, zu transformieren. Die Edelsteine können euch als ein Anhaltspunkt im Leben dienen, das ihr auf der Erde durchgeht. Die Experimente, die ich euch aufgebe, dürfen nicht eure ganze Zeit nehmen, sondern nur die Zeit, in der ihr nicht wisst wie ihr sie nutzen könnt. Ein kleiner Versuch ist wie ein kleiner Samen in der Erde. Die Experimente, die ich euch aufgebe sind klein, um ihre freie Zeit zu füllen. Als kleine solche sie sind angenehm und werden euch af eine Reihe von guten Gedanken und Gefühle bringen, was die physische Welt in der ihr lebt angeht und die ihr gut kennen solltet.

17. Vorlesung vom Lehrer, gehalten am 21 Juni 1922 in Sofia

 

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