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 Denken, Gefühl Und Tat

Geheimes Gebet

Jeder richtige Gedanke ist ein Bild einer Göttlichen Idee. Das menschliche Leben fängt mit den Denken an. Wenn er denkt, der Mensch ist sich bewusst, dass er lebt. Damit es lebendig wird, muss das Denken vom Gefühl begleitet werden. Das lässt ein Abstieg des Denkens in die reale Welt, in die Welt der Formen verstehen. Damit es positiv wird, muss das Gefühl von einer Tat des Willens begleitet werden. Unter dem Wort „ Tat „ jedoch, verstehen wir die oberste Grenze, an der der Geist bei jedem Ausdruck von ihm kommt. Also, die Gedanken, die Gefühle und die Taten zeigen die Haltestellen, die Stationen des Geistes. Das Denken ist die erste Station, das Gefühl ist die zweite Station und die Handlung ist die dritte Station des Geistes. Der Weg, auf dem der Geist geht ist harmonisch, aber unter der Bedingung, dass keine Nebeneinflüsse erscheinen – sei es im Denken, in den Gefühlen oder in den Taten. Wie sieht der Hellseher die Gedanken, die Gefühle und die Taten? (in bestimmten Formen und Farben).

Oft werden die Menschen krank, werden bewusstlos usw. Das sieht man als unnormal. Wirklich diese Dinge sind unnormal, aber es kommt von unharmonischen Gedanken, Gefühlen und Taten. Das Leben der heutigen Menschen ist voll von Unnormalitäten. Einer sitzt und denkt nach: sein Denken ist klar, seine Gefühle – ruhig, gelassen und er sagt über sich, dass er in voller Harmonie ist. Plötzlich er fängt an nachzudenken oder fängt an etwas zu fühlen, das dem ersten Gedanke und dem ersten Gefühl entgegengesetzt ist und somit tretet eine große Disharmonie in ihm ein. Er verliert seinen vorigen Zustand und fängt an traurig zu werden. Wenn ihn die fortgeschrittene Wesen von der unsichtbaren Welt ihn sehen würden, was würden sie über ihn sagen?

Folglich, wenn ins Denken des Menschen zwei entgegen gesetzte Ideen oder zwei entgegen gesetzte Prinzipien durchdringen, sie schaffen in seinem Bewusstsein eine gewisse Spaltung. Jede Spaltung aber, nimmt dem Menschen seine Freiheit. Das muss jeder wissen. In den Kopf des Menschen dürfen niemals zwei entgegen gesetzte Gedanken durchdringen. Macht das folgende Experiment, damit ihr euch von der Wahrheit meiner Worte vergewissert. Jeden Morgen, im Laufe von einem Monat, sendet jeweils einen guten, hellen Gedanke einer und der gleichen Person und schaut wie das Ergebnis bei diesem Experiment wird. Gleichzeitig damit, jeden Morgen, wieder im Laufe von einem Monat gebt einem armen Menschen einen Lewa und vergleicht die Ergebnisse von den beiden Experimenten am Ende des Monats. Beim ersten Experiment werdet ihr bessere Ergebnisse, als beim zweiten. Warum? Weil beim ersten Experiment ihr sendet euer gutes, reines Denken, das direkt von euch herausgekommen ist. Im zweiten Fall, aber, der Lewa, den ihr dem armen gibt, bevor er zu seiner Hand kam, ist durch noch viele Hände gekommen, durch viele Menschen, wo jeder einen Abdruck seines Denken auf der Münze gelassen hat. Alle diese Gedanken sind nicht harmonisch, infolge dessen sie einen Widerspruch, eine Spaltung im Bewusstsein dieses Menschen erzeugen. Viele Münzen, von den Jahrhunderten übrig geblieben, tragen mit sich Abdrücke der Gedanken und der Gefühle der Menschen, die zu dieser Zeit gelebt haben. Deswegen, wenn ich sage, dass viele von den alten Ideen und Gedanken mit neuen ersetzt werden müssen, meine ich nämlich das, dass die Formen dieser Gedanken von der astralen und der geistigen Welt, abgedrückt auf den Münzen, d.h. auf dem Bewusstsein des Menschen wie auf ein Klische‚,sind unsauber, d.h. verdreht. Weil das Geld selbst ist nicht unsauber, aber sie tragen an sich Abdrücke der Vergangenheit. Sonst, als Zeichen, das Geld stellt das Leben des bewussten Menschen, der denkt vor. Wenn wir sagen, dass es auch ohne Geld geht, wir meinen, dass diejenige Gedanken in der Vergangenheit des Menschen, die das Geld erschaffen haben müssen sich heute verändern. Vorläufig ist das Geld ein Ergebnis vom denjenigen menschlichen Gedanken, der es damals erschaffen hatte. Diese Gedanken, die durch die Jahrhunderte gegangen sind, sind heute so beschmutzt, dass sie einen negativen Einfluss auf das menschliche Leben ausüben. Trotz allem, sitzt heute das Geld im Kopf jedes Menschen. Ich frage: Warum soll man nicht ohne Geld leben können? Der okkulte Schüler muss sich vom Gedanken befreien, fass man ohne Geld nicht leben kann. Heute spielt das Geld eine wichtige Rolle im Leben der Menschen. Sie betrachten das Geld fast als erster Faktor in ihrem Leben. Wenn einer von euch wünscht die Welt zu umreisen, er darf gar keinen Gedanke über Geld sich in den Kopf setzen. Er kann die Welt umreisen, ohne einen Groschen in der Tasche zu haben. Das heißt ein okkulter Schüler zu sein. Eure Tasche könnte mit Gold gefüllt sein, aber euer Geist, euer Denken muss ganz frei von jeglichem Geld sein. Auch das Gegenteil ist wahr: Ihr könnt keinen Groschen in der Tasche haben, aber euer Geist voll mit dem Gedanken über Geld zu haben. Dies ist die Idee, die ich unterstütze, wenn ich sage, dass man auch ohne Geld leben kann.

Die okkulte Schüler der verschiedenen Schulen haben eine Reihe von Exprimenten gemacht, eine gewisse Zeit ohne Geld zu leben. Ihr seid jetzt noch Kandidaten, ihr seid keine Schüler. Zuerst müsst ihr Gläubige werden und später werdet ihr Schüler. Damit ihr Gläubige werdet, macht auch ihr ein solches Experiment um zu sehen wie lange ihr durchhalten werdet. Jedoch lasst das Experiment nur diejenige von euch machen, die bewusst bereit sind es auszufüllen. Das Experiment besteht aus dem Folgenden: einen ganzen Monat lang ohne Geld zu verbringen. Wenn meinige von euch Buchhalter sind und einen Lohn bekommen und andere, ohne dass sie Buchhalter sind, aber ein gewisses Einkommen haben, die einen und die anderen müssen auf ihr Einkommen bewusst verzichten, indem sie es den armen verteilen, oder wie sie am besten finden, aber sie sollen ganz ohne Geld bleiben. Während dieser Zeit ihr werdet arbeiten ohne an Geld zu denken. Euer Geist wird nach oben zur Göttlichen Welt konzentriert und ihr braucht keine Angst haben, wie ihr den Tag verbringen wird. Durch dieses Experiment ihr werdet sehen wie der (universale) Geist funktioniert. Diejenige, die dieses Experiment zu machen einverstanden sind, müssen wissen, dass die Frist 12 Monate ist. In dieser Zeit sie müssen es machen. Schon nach einem Jahr gibt es keinen Sinn es zu machen. Während des Experiments ihr werdet euch vorstellen, ihr wäret der Ärmste und gar nichts habt.

Jetzt diejenige von euch, die dieses Experiment übernehmen, müssen es geheim halten. Sie sollen es nicht hinausbringen. Bis sie kein Ergebnis bekommen haben, darf man nicht darüber sprechen. Manche glauben, das Experiment ist leicht, weil sie zuhause essen werden und werden kein Geld brauchen. Nein, dies ist keine Lösung der Aufgabe. Um die Aufgabe richtig zu lösen, müsst ihr euch in die Situation eines Menschen versetzen, der keinen Groschen hat und der sich in einer fremden, für ihn völlig unbekannten Stadt befindet, wie New York, London, und kennt keine Sprache, kennt keinen Menschen. Was würde er in dieser Situation tun? Ihm bleibt nichts anderes, als zu einem Hafen oder woanders als Gepäckträger zu arbeiten um sein Essen zu verdienen. Wenn ihr ein Student seid und in einem Imbiss esst, dann, wenn ihr das Experiment machen wollt, ihr könnt so handeln: egal wie viel Geld ihr habt, ihr müsst es verteilen. Wenn die Zeit für Mittagessen kommt, ihr werdet in das gleiche oder in ein anderes Imbiss gehen und werdet den Inhaber bitten euch seiner Kundschaft bedienen zu lassen, indem für eure Arbeit nur ein Mittagessen verlangt. Wenn ihr gegessen habt, denkt nicht am Abendessen. Ein Mittagessen genügt euch. Denkt nicht am nächsten Tag. Jeder Tag wird euch das Seine geben, aber ihr müsst euch ausdrücklich auf eure Arbeit verlassen. Eure Arbeit muss euch ein Mittagessen absichern. Wenn ihr nicht in einem Imbiss bedienen könnt, dann geht zu einem Bauunternehmer und bittet ihn euch an einem Bau zu nehmen: es sei Ziegel tragen, Kalk einzurühren usw. Wenn ihr euch die Nahrung für den Tag absichert, das reicht euch. Nur auf dieser Weise werdet ihr prüfen wie das Göttliche Gesetz funktioniert. Gleichzeitig werdet ihr merken, dass außer das physische Leben, es auch ein anderes gibt, in dem alle Dinge vorausgesehen worden sind und vernünftig vorausbestimmt. Mit der Geburt wird jedem Menschen ein gewisses Kredit bestimmt, auf dem er sich verlassen kann. Außerhalb des physischen Lebens gibt es auch andere Gesetze, die unser Leben regulieren. Weil die Menschen diese Gesetze nicht kennen, glauben sie, dass alles sich nach den Gesetzen der physischen Welt einordnet. Dank dieser Meinung der heutigen Menschen, entsteht das Böse. Als sie glauben, dass jeder für sich sorgen soll, weil sie nicht wissen was der morgige Tag bringt, streben die Menschen nach Absicherung. Jeder sieht zu sich abzusichern, infolge dessen er Geld anhäuft, Ländereien kauft, verkauft, aber dank dem tausende von Kilos Nahrung verfault, vergammelt und hunderte und tausende von Menschen in den Städten sterben vor Hunger. Etwas anderes werde ich euch über das Experiment sagen. Diejenige, die Angst haben, dass sie hungrig bleiben werden, sollen das Experiment nicht machen. Wenn sie aber das Experiment anfangen haben und sich in irgendeiner Schwierigkeit befinden, anstelle zu stürzen, mögen sie zu mir kommen, ich werde ihnen irgendwie helfen. Ich werden keinen fallen lassen. Aber wenn euch ein Monat zu viel ist, dann macht dieses Experiment nur für eine Woche. Diejenige von euch, die bei ihren Eltern wohnen, könnten auch das Experiment durchführen, indem sie die Tatsache berücksichtigen, dass das Essen muss ausschließlich durch Arbeit verdient werden. Es gibt immer was man zuhause der Mutter oder dem Vater aushelfen könnte damit ihr ein Stück Brot verdientermaßen bekommt. Dieses Experiment hat das Ziel euch von der Angst, von dem Gedanken über den morgigen Tag zu befreien. Ihr müsst euch aufs jene große Gesetz in der Welt verlassen, das alle Dinge regiert.

Wenn man den Schülern Experimente aufgibt, sie sollen nicht nur im buchstäblichen Sinne behandelt werden, sondern inhaltsgemäß und sinngemäß. Einer wird dieses Experiment anfangen, aber wenn er sein Essen am Tag nicht verdienen kann, wird er sagen: Kein Problem, an diesem Tag werde ich fasten. Nein, dieses Experiment schließt jegliches Fasten. Es ist bestimmt worden jeden Tag ein bisschen Arbeit anzuwenden, mindestens für eine oder zwei Stunden, ein Teil eurer Energie zu verbrauchen, die ihr später mit der Nahrung beschaffen werdet. Nur so werdet ihr lernen euch auf das Große Gesetz, das das Leben bewegt, verlassen. Vorläufig ist dieses Experiment nicht schwierig – ihr werdet es nur eine Woche lang durchführen. Umso tiefer ihr in die Lehre kommt, desto schwieriger werden eure Prüfungen. Euch werden Aufgaben erteilt, die euch ein paar mal am Tag zum Schwitzen bringen werden. So ist der Weg des Schülers. Das Privileg für den Schüler besteht darin, dass er alle Schwierigkeiten und Leiden bewusst durchmachen wird, er wird wissen warum und wofür sie kommen. Auch wenn ihr außerhalb der Schule wäret, ihr werdet wieder diese Schwierigkeiten und Leiden durchmachen, aber ihr würdet nicht wissen warum ihr sie durchmacht. Das Privileg für den okkulten Schüler sitzt im Licht, über das er verfügt. Bewusst oder unbewusst, man muss durch die Prüfungen und die Schwierigkeiten im Leben gehen – man kann sie nicht ausweichen. Wenn man sie unbewusst durchgeht, wird man an einer Reihe von Widersprüchen stoßen; wenn man sie bewusst durchgeht, wird man den Gottessegen bekommen und wissen warum man dadurch gehen muß. So die Leiden verbracht, tritt in die Seele des Menschen Freude und Frieden ein.

Jetzt als Schüler der Großen Schule müsst ihr aufs Leben bewusst und mit einem wohligen Gefühl schauen. Dabei unser Ziel ist nicht euch die Leiden zu entziehen, aber euch beibringen sie auszunutzen. Vorläufig sind die Leiden das höchste Gut, das euch man im Leben geben kann. Jedes Leiden ist richtig.; es verbirgt in sich einen Tiefen Sinn. Warum leidet der Mensch? Das ist eins der Geheimnissen des Seins. Wenn die Leiden kommen, jeder muss sie aushalten, ohne zu fragen warum sie gekommen sind. Wenn sie vorbei sind, dann wird er sie verstehen. Christus, der Große Lehrer der Menschheit unterwarf sich den größten Qualen, die es jemals in der Welt gab, ohne eine Antwort für Sein Leiden zu bekommen. Statt Antwort, man kreuzigte ihn, man stach ihm in die Brust, woher Blut und Wasser heraus floss und ließen Ihn selbst die Ursachen für Sein Leiden herauszufinden. Wo er gar keine Antwort bekam, sagte Er: „Es soll Dein Wille geschehen, Herr. „Also Christus musste auch durch Leiden gehen, ohne eine Erklärung dafür zu bekommen. Er musste durch diese Prüfung gehen. Jetzt ihr verlangt, wenn ein Leiden kommt, sofort die Erklärung dafür zu bekommen. Nein, die Erklärungen über die Leiden kommen, nachdem ihr sie durchgemacht habt, nachdem ihr durch die Prüfung gegangen seid. Bis dahin, ihr müsst nachdenken. Sobald ihr auf ein gewisses Leiden stößt, ihr müsst tief in euch zu sich selbst sagen: So ist der vernünftige Wille Gottes! So ist der große Wille Gottes! So ist der Wille des Grenzenlosen Kosmos! Jegliche andere Überlegung würde euch in Sünde und Verbrechen werfen. Wenn im Augenblick des Leidens einer kommt und euch die Ursachen dieses Leidens erklärt, er würde euch damit das Schlimmste antun.

Folglich, bereut nicht die Leiden, die man euch aufgibt. Wenn ihr die Leiden bereut, dann müsst ihr auch die Liebe, die euch gegeben wird bereuen. Es ist ein Gesetz: Nach jedem Leiden kommt Freude, Liebe. Umso größer das Leiden wird, desto mehr vergrößert sich die Liebe; umso kleiner das Leiden wird, desto kleiner wird auch die Liebe. Also, das Leiden ist ein Maß für die Liebe. Die Liebe vergrößert sich vernünftig. Sie schwellt stufenweise an. Deswegen das Leiden und die Liebe gehen parallel und nehmen gleichzeitig am Aufbau der menschlichen Seele teil.

Vorwärts in die grenzenlose Liebe!

15. Vorlesung des Lehrers, gehalten am 7 Juni 1922, in Sofia

 

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